Aufstehen fällt schwer – welche Hilfsmittel können helfen?

Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche, therapeutische oder pflegerische Beratung. Welche Aufstehhilfe geeignet ist, hängt von den individuellen körperlichen Voraussetzungen und der jeweiligen Alltagssituation ab.

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Wenn das Aufstehen aus dem Sessel, vom Sofa oder vom Stuhl zunehmend schwerfällt, kann eine alltägliche Bewegung zu einer echten Herausforderung werden. Häufig spielen dabei mehrere Faktoren zusammen: fehlende Kraft, eingeschränkte Beweglichkeit, Schmerzen, Gleichgewichtsprobleme oder ein Sitzmöbel, das das Aufstehen unnötig erschwert.

Die gute Nachricht: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Aufstehen zu erleichtern. Je nach Situation können bereits eine passende Sitzhöhe und stabile Armlehnen helfen. Bei stärkerem Unterstützungsbedarf kommen mechanische oder elektrische Aufstehhilfen infrage. Eine weitere Möglichkeit ist ein Aufstehsessel mit integrierter Aufstehhilfe.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, warum das Aufstehen schwerfallen kann, welche Hilfsmittel es gibt und welche Lösung zu welcher Situation passen kann.


Wichtig: Wenn das Aufstehen plötzlich deutlich schwieriger wird, starke Schmerzen, Schwindel oder wiederholte Stürze auftreten, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Ein Hilfsmittel kann den Alltag erleichtern, ersetzt aber keine medizinische Abklärung.

Warum fällt das Aufstehen schwer?

Aufstehen ist eine komplexe Bewegung. Aus einer sitzenden Position muss der Körper zunächst nach vorne gebracht und anschließend kontrolliert aufgerichtet werden. Dafür sind unter anderem Beinkraft, Beweglichkeit, Gleichgewicht und Koordination erforderlich.

Mit zunehmendem Alter oder bei körperlichen Einschränkungen kann diese Bewegung schwieriger werden.

Mögliche Gründe sind beispielsweise:

  • nachlassende Kraft in Beinen und Rumpf
  • eingeschränkte Beweglichkeit von Knie oder Hüfte
  • Rücken-, Knie- oder Hüftbeschwerden
  • Gleichgewichtsprobleme
  • Unsicherheit beim Aufstehen
  • eine vorübergehende Einschränkung nach einer Operation
  • ein sehr niedriger Sessel
  • eine tiefe Sitzfläche
  • ein weiches Polster, in dem man stark einsinkt
  • fehlende oder ungünstig positionierte Armlehnen

Dabei ist wichtig: Nicht immer ist ausschließlich die körperliche Verfassung das Problem. Auch der Sessel selbst kann das Aufstehen unnötig erschweren.

Was kann das Aufstehen erleichtern?

Welche Unterstützung sinnvoll ist, hängt davon ab, wie schwer das Aufstehen fällt und ob die Unterstützung dauerhaft oder nur vorübergehend benötigt wird.

Mögliche Lösungen sind:

  1. eine passende Sitzhöhe
  2. stabile Armlehnen
  3. eine mechanische Aufstehhilfe
  4. eine elektrische Aufstehhilfe
  5. ein Aufstehsessel mit integrierter Aufstehfunktion

Nicht jede Person braucht dabei die technisch aufwendigste Lösung. Wenn ein leichtes Aufstehen bereits durch einen geeigneteren Sessel möglich wird, kann das ausreichend sein.

1. Eine passende Sitzhöhe

Ein sehr niedriger Sessel kann das Aufstehen erschweren.

Je weiter die Sitzfläche nach unten geht, desto stärker muss der Körper aus der sitzenden Position nach oben bewegt werden. Auch eine sehr tiefe Sitzfläche kann ungünstig sein, wenn man weit nach hinten sinkt und dadurch nur schwer eine stabile Ausgangsposition erreicht.

Beim Kauf eines Sessels sollten deshalb unter anderem folgende Maße berücksichtigt werden:

  • Sitzhöhe
  • Sitztiefe
  • Sitzbreite
  • Höhe und Position der Armlehnen

Die richtige Sitzposition ist individuell und hängt unter anderem von der Körpergröße und Beweglichkeit ab.

Tipp: Vor dem Kauf sollte nicht nur geprüft werden, ob der Sessel optisch gefällt. Entscheidend ist, ob man bequem sitzt und die Füße sicher auf dem Boden stehen können.

2. Stabile Armlehnen

Armlehnen können beim Aufstehen zusätzlichen Halt geben.

Wer sich mit den Händen auf stabilen Armlehnen abstützen kann, kann einen Teil der Bewegung mit den Armen unterstützen. Das kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn das Aufstehen zwar anstrengend, aber grundsätzlich noch selbstständig möglich ist.

Wichtig ist, dass die Armlehnen:

  • stabil befestigt sind,
  • nicht nach außen ausweichen,
  • eine geeignete Höhe besitzen,
  • ausreichend Halt beim Abstützen bieten.

Armlehnen haben allerdings eine natürliche Grenze: Sie können nur unterstützen, wenn noch genügend eigene Kraft vorhanden ist.

Wenn das Hochdrücken aus eigener Kraft zunehmend schwierig wird, kann eine aktive Aufstehhilfe die passendere Lösung sein.

3. Mechanische Aufstehhilfen

Wer seinen bisherigen Sessel behalten möchte, kann eine mechanische Aufstehhilfe in Betracht ziehen.

Solche Lösungen können beispielsweise die Sitzposition unterstützen und das Aufstehen erleichtern, ohne dass ein kompletter neuer Sessel angeschafft werden muss.

Das kann interessant sein, wenn:

  • der vorhandene Sessel grundsätzlich bequem ist,
  • nur beim Aufstehen Unterstützung benötigt wird,
  • der Sessel weiterhin genutzt werden soll,
  • eine einfache Lösung gewünscht ist.

Allerdings muss die Aufstehhilfe zum vorhandenen Sessel passen. Vor dem Kauf sollten deshalb die Maße, die Konstruktion und die zulässige Belastung geprüft werden.

4. Elektrische Aufstehhilfen

Elektrische Aufstehhilfen unterstützen die Aufstehbewegung motorisch.

Dabei wird die Sitzposition je nach System so verändert, dass der Übergang vom Sitzen zum Stehen erleichtert wird.

Das kann insbesondere dann interessant sein, wenn eine Person noch selbstständig aufstehen möchte, die dafür benötigte Kraft aber nicht mehr vollständig aufbringen kann.

Bei einer elektrischen Aufstehhilfe sollte unter anderem auf Folgendes geachtet werden:

  • einfache Bedienung
  • sichere und stabile Konstruktion
  • passende Maße
  • ausreichende Tragfähigkeit
  • geeignete Positionierung im Raum
  • zuverlässige Stromversorgung

Wer bereits einen geeigneten Sessel besitzt, kann prüfen, ob eine separate elektrische Aufstehhilfe infrage kommt.

5. Aufstehsessel: Aufstehen und Sitzen kombiniert

Eine weitere Möglichkeit ist ein Aufstehsessel.

Bei einem Aufstehsessel ist die Aufstehhilfe bereits in das Sitzmöbel integriert. Über eine Fernbedienung kann der Sessel die Aufstehbewegung unterstützen.

Dadurch muss nicht zunächst eine separate Aufstehhilfe am vorhandenen Sessel angebracht werden.

Ein Aufstehsessel kann interessant sein, wenn regelmäßig Unterstützung benötigt wird und gleichzeitig ein komfortabler Sitzplatz gesucht wird.

Je nach Modell können zusätzlich Funktionen wie:

  • verstellbare Rückenlehne
  • Fußstütze
  • Liegeposition
  • Relaxposition
  • unterschiedliche Motorsteuerungen

zur Verfügung stehen.

Der entscheidende Unterschied zu einer einfachen Aufstehhilfe besteht darin, dass der gesamte Sessel auf die Unterstützung beim Sitzen und Aufstehen ausgelegt ist.

Aufstehhilfe oder Aufstehsessel – was ist besser?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten.

Die passende Lösung hängt vor allem davon ab, ob der vorhandene Sessel weiterhin genutzt werden soll und wie viel Unterstützung beim Aufstehen benötigt wird.

  • Aufstehen fällt nur leicht schwer: passende Sitzhöhe und stabile Armlehnen
  • Der vorhandene Sessel soll bleiben: mechanische Aufstehhilfe
  • Mehr Unterstützung beim Aufstehen benötigt: elektrische Aufstehhilfe
  • Neuer Sessel wird ohnehin benötigt: Aufstehsessel
  • Tägliche Unterstützung erforderlich: Aufstehsessel kann interessant sein
  • Unterstützung wird nur vorübergehend benötigt: Aufstehhilfe oder ggf. Aufstehsessel zur Miete

Die Tabelle dient als erste Orientierung. Welche Lösung tatsächlich geeignet ist, hängt von den individuellen Voraussetzungen ab.

Für wen kann ein Aufstehsessel sinnvoll sein?

Ein Aufstehsessel kann insbesondere dann interessant sein, wenn das Aufstehen aus einem normalen Sessel regelmäßig schwerfällt.

Das kann beispielsweise bei Menschen der Fall sein,

  • die beim Aufstehen nur noch wenig Kraft in den Beinen haben,
  • denen das Aufrichten aus einem tiefen Sessel schwerfällt,
  • die einen stabilen Sitzplatz mit integrierter Aufstehhilfe suchen,
  • die zusätzlich eine Relax- oder Liegeposition nutzen möchten,
  • die nach einer vorübergehenden Einschränkung mehr Unterstützung benötigen.

Dabei sollte ein Aufstehsessel nicht nur nach dem Preis ausgewählt werden.

Größe, Sitzhöhe, Sitztiefe, Belastbarkeit und Bedienung müssen zur Person passen.

Worauf sollte man bei einem Aufstehsessel achten?

Die richtige Größe

Ein Aufstehsessel sollte zur Körpergröße passen.

Eine passende Sitzhöhe und Sitztiefe sind besonders wichtig, wenn das Aufstehen bereits Schwierigkeiten bereitet.

Bei mein-Sessellift stehen beispielsweise verschiedene Größen zur Auswahl.

Hier mehr über die verschiedenen Aufstehsessel-Größen erfahren

Stabile Armlehnen

Auch bei einem elektrischen Aufstehsessel sind stabile Armlehnen wichtig. Sie können beim Übergang vom Sitzen zum Stehen zusätzlichen Halt geben.

Einfache Bedienung

Die Steuerung sollte übersichtlich und einfach zu bedienen sein. Gerade bei einem Sessel, der täglich verwendet wird, sollte die Bedienung keine unnötige Hürde darstellen.

Motorisierung

Aufstehsessel können mit unterschiedlichen Motorisierungen angeboten werden.

Bei einem Modell mit mehreren Motoren lassen sich bestimmte Funktionen unabhängig voneinander verstellen. Ob diese zusätzliche Flexibilität benötigt wird, hängt von den persönlichen Ansprüchen ab.

Platz im Raum

Vor dem Sessel sollte genügend Platz vorhanden sein, damit die Aufstehbewegung sicher erfolgen kann.

Außerdem sollte der Sessel so aufgestellt werden, dass die elektrische Verstellung nicht durch Möbel oder andere Gegenstände behindert wird.

Aufstehen fällt nach einer Operation schwer

Nicht immer ist eine eingeschränkte Beweglichkeit dauerhaft.

Nach einer Operation oder während einer Rehabilitationsphase kann das Aufstehen vorübergehend schwieriger sein. Je nach Art des Eingriffs und individueller Situation kann zusätzliche Unterstützung im Alltag sinnvoll sein.

In solchen Fällen kann eine Aufstehhilfe eine zeitlich begrenzte Lösung sein.

Auch die Miete eines Aufstehsessels kann interessant sein, wenn bereits absehbar ist, dass der zusätzliche Unterstützungsbedarf nur für einen bestimmten Zeitraum besteht.

Bei einer längerfristigen Nutzung kann dagegen der Kauf eines eigenen Aufstehsessels sinnvoller sein.

Aufstehsessel mieten

Wann sollte man das Problem ärztlich abklären lassen?

Wenn das Aufstehen allmählich schwieriger wird, kann ein geeignetes Hilfsmittel den Alltag erleichtern. Eine plötzlich auftretende oder schnell zunehmende Einschränkung sollte dagegen nicht einfach mit einem Hilfsmittel übergangen werden.

Eine medizinische Abklärung ist besonders wichtig, wenn zusätzlich beispielsweise:

  • starke oder neu auftretende Schmerzen,
  • Schwindel,
  • deutliche Gleichgewichtsprobleme,
  • wiederholtes Wegknicken der Beine,
  • Stürze oder Beinahe-Stürze,
  • eine plötzlich auftretende Schwäche

auftreten.

Ein Hilfsmittel unterstützt eine Bewegung – es behandelt jedoch nicht automatisch deren Ursache.

Können Krankenkasse oder Pflegekasse eine Aufstehhilfe bezahlen?

Hier ist eine wichtige Unterscheidung notwendig.

Hilfsmittel der Krankenversicherung und Pflegehilfsmittel der Pflegeversicherung sind nicht dasselbe.

Medizinisch notwendige Hilfsmittel können unter bestimmten Voraussetzungen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. In der Regel ist dafür eine ärztliche Verordnung erforderlich und die Krankenkasse prüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Pflegehilfsmittel können dagegen unter bestimmten Voraussetzungen von der Pflegekasse übernommen werden. Bei technischen Pflegehilfsmitteln wird unter anderem geprüft, ob sie notwendig sind, um die Pflege zu erleichtern oder eine selbstständigere Lebensführung zu ermöglichen.

Wichtig: Daraus lässt sich nicht pauschal ableiten, dass ein beliebiger Aufstehsessel von der Kranken- oder Pflegekasse bezahlt wird. Entscheidend sind das konkrete Produkt, der individuelle Bedarf und die Voraussetzungen des jeweiligen Kostenträgers.

Wer eine Kostenübernahme prüfen lassen möchte, sollte deshalb vor dem Kauf mit Arzt, Krankenkasse oder Pflegekasse klären, welche Versorgung im konkreten Fall infrage kommt.

Aufstehsessel kaufen oder mieten?

Wenn das Aufstehen dauerhaft schwerfällt, kann der Kauf eines Aufstehsessels sinnvoll sein.

Wenn die Unterstützung dagegen nur vorübergehend benötigt wird, kann eine Miete interessant sein – beispielsweise während einer Genesungs- oder Rehabilitationsphase.

Kaufen kann sinnvoll sein, wenn:

  • der Sessel langfristig benötigt wird,
  • täglich Unterstützung beim Aufstehen gebraucht wird,
  • der Sessel dauerhaft genutzt werden soll,
  • eine langfristige Investition gewünscht ist.

Mieten kann interessant sein, wenn:

  • der Unterstützungsbedarf voraussichtlich vorübergehend ist,
  • der Sessel beispielsweise während einer Genesung benötigt wird,
  • zunächst getestet werden soll, ob die Lösung zum Alltag passt.
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Welche Aufstehhilfe passt zu mir?

Eine einfache Orientierung:

Ich kann noch selbstständig aufstehen, brauche aber etwas mehr Halt.

Dann können eine passende Sitzhöhe, stabile Armlehnen oder eine mechanische Aufstehhilfe ausreichen.

Ich habe deutlich weniger Kraft beim Aufstehen.

Dann kann eine elektrische Aufstehhilfe sinnvoll sein.

Ich möchte einen neuen, komfortablen Sessel mit integrierter Aufstehfunktion.

Dann ist ein Aufstehsessel eine naheliegende Möglichkeit.

Ich brauche die Unterstützung wahrscheinlich nur für einige Monate.

Dann kann geprüft werden, ob eine Miete sinnvoller ist als der Kauf.

Fazit: Wenn das Aufstehen schwerfällt, gibt es mehrere Lösungen

Wenn das Aufstehen aus dem Sessel oder vom Sofa schwerfällt, muss nicht sofort ein komplett neues Sitzmöbel angeschafft werden.

Je nach Situation können bereits eine passende Sitzhöhe, stabile Armlehnen oder eine mechanische Aufstehhilfe helfen.

Wenn mehr Unterstützung benötigt wird, kommen elektrische Aufstehhilfen infrage.

Ein Aufstehsessel kann besonders dann interessant sein, wenn regelmäßig Unterstützung beim Aufstehen benötigt wird und gleichzeitig ein komfortabler Sitzplatz gewünscht ist.

Entscheidend ist deshalb nicht, welches Hilfsmittel allgemein als „bestes“ gilt. Entscheidend ist, welche Unterstützung im individuellen Alltag tatsächlich benötigt wird.

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Aufstehsessel kaufen

Wenn die Unterstützung nur vorübergehend benötigt wird, informieren Sie sich auch über die Möglichkeit, einen Aufstehsessel zu mieten.

Aufstehsessel mieten

Häufige Fragen zum Thema „Aufstehen fällt schwer“

Was kann helfen, wenn das Aufstehen schwerfällt?

Je nach Situation können eine passende Sitzhöhe, stabile Armlehnen, eine mechanische Aufstehhilfe, eine elektrische Aufstehhilfe oder ein Aufstehsessel helfen.

Welcher Sessel erleichtert das Aufstehen?

Ein Sessel mit passender Sitzhöhe, geeigneter Sitztiefe und stabilen Armlehnen kann das Aufstehen erleichtern. Wenn zusätzliche Unterstützung benötigt wird, kann ein Aufstehsessel mit motorischer Aufstehhilfe infrage kommen.

Welche Aufstehhilfe ist für Senioren geeignet?

Das hängt von der individuellen Situation ab. Bei leichter Unterstützung können bereits Armlehnen oder eine geeignete Sitzposition helfen. Wenn mehr Unterstützung benötigt wird, können mechanische oder elektrische Aufstehhilfen infrage kommen.

Gibt es eine Aufstehhilfe für einen normalen Sessel?

Ja. Es gibt unterschiedliche mechanische und elektrische Lösungen. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob die jeweilige Aufstehhilfe für den vorhandenen Sessel geeignet ist.

Was ist der Unterschied zwischen einer Aufstehhilfe und einem Aufstehsessel?

Eine Aufstehhilfe ist eine zusätzliche Vorrichtung, die das Aufstehen unterstützen kann. Bei einem Aufstehsessel ist die Aufstehfunktion bereits in den Sessel integriert.

Kann man einen Aufstehsessel mieten?

Ja, je nach Anbieter ist eine Miete möglich. Das kann insbesondere bei einem vorübergehenden Unterstützungsbedarf interessant sein.

Bezahlt die Krankenkasse eine Aufstehhilfe?

Eine Kostenübernahme kann bei medizinisch notwendigen Hilfsmitteln unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein. Ob eine konkrete Aufstehhilfe übernommen wird, hängt vom individuellen Bedarf, dem konkreten Produkt und den Voraussetzungen der Krankenkasse ab.

Übernimmt die Pflegekasse eine Aufstehhilfe?

Pflegehilfsmittel können unter bestimmten Voraussetzungen von der Pflegekasse übernommen werden. Dafür gelten eigene Voraussetzungen; insbesondere bei technischen Pflegehilfsmitteln wird die Notwendigkeit geprüft.

Wann sollte man ärztlichen Rat suchen?

Wenn das Aufstehen plötzlich deutlich schwerer fällt oder zusätzlich starke Schmerzen, Schwindel, Schwäche, Gleichgewichtsprobleme oder Stürze auftreten, sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden.

Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche, therapeutische oder pflegerische Beratung. Welche Aufstehhilfe geeignet ist, hängt von den individuellen körperlichen Voraussetzungen und der jeweiligen Alltagssituation ab.